Wann wird ein Fachanwalt für Arbeitsrecht benötigt?

Der Schritt, einen Anwalt mit der Vertretung der eigenen Interessen zu beauftragen, ist in der Regel der letzte und sollte nur gegangen werden, wenn keine andere Möglichkeit gesehen wird, die eigenen Interessen zu wahren. Er sollte in dem Bewusstsein erfolgen, dass das Arbeitsverhältnis einer außerordentlichen Belastung ausgesetzt wird.

Es gibt jedoch eine Reihe von Situationen, in denen dieser Schritt unumgänglich ist. Wenn Sie eine berufliche Tätigkeit ausüben, die Ihre Gesundheit belastet, wenn Sie am Arbeitsplatz Mobbing ausgesetzt sind oder Ihnen durch den Arbeitgeber bereits die Kündigung angedroht wurde, ist es ebenso notwendig wie unevmeidbar, einen Anwalt mit der Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Um hier eine optimale Vertretung zu gewährleisten, sollten Sie darauf achten, dass der von Ihnen gewählte rechtliche Beistand über eine Qualifikation als Fachanwalt für Arbeitsrecht verfügt wie um Beispiel Ralf S. aus der Kanzlei BKS aus Mainz.

In der sensiblen und auch existentiell wichtigen Rechtsbeziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist es wichtig, dass Störungen, die hier auftreten, frühzeitig einer rechtlichen Prüfung unterzogen werden. Auf diesem Weg können Sie vermeiden, dass das angeschlagene Verhältnis mehr als unbedingt notwendig zusätzlich belastet wird.

Auch hierfür wird ein Fachanwalt für Arbeitsrecht, der über einen ausreichenden Erfahrungsschatz in dieser sensiblen Thematik verfügt, Sorge tragen.
Über welche Qualifikation verfügt ein Fachanwalt für Arbeitsrecht?

Um die Bezeichnung Fachanwalt für Arbeitsrecht zu führen, sind eine Reihe von klar definierten Voraussetzungen zu erfüllen. Zunächst ist der Nachweis zu erbringen, dass in den letzten Jahren vor der Antragstellung eine anwaltliche Tätigkeit von nicht weniger als drei Jahren ausgeübt wurde. Zusätzlich ist der Nachweis zu erbringen, dass besondere theoretische Kenntnisse im Bereich des Arbeitsrechts vorliegen, die in erheblichem Maß das Wissen übersteigen, das durch Ausbildung und berufliche Erfahrung gesammelt werden konnte.

Das theoretische Wissen kann durch erfolgreich absolvierte Fachanwaltslehrgänge oder außerhalb solcher Lehrgänge erworben werden. Die Hürden für die Anerkennung von Maßnahmen außerhalb der Fachanwaltslehrgänge sind jedoch hoch. Es ist sicherzustellen, dass sämtliche geforderten Fachgebiete abgedeckt sind.

Fazit
Eine rechtliche Auseinandersetzung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist insbesondere für den Arbeitnehmer eine sensible Angelegenheit, weil das Arbeitsverhältnis in der Regel die Lebensgrundlage des Arbeitnehmers bildet. Wenn hier Situationen entstehen, die eine rechtliche Beratung unumgänglich machen, sollten Sie darauf achten, dass der von Ihnen gewählte Rechtsbeistand über eine Qualifikation als Fachanwalt für Arbeitsrecht verfügt. Dies gibt Ihnen die Gewähr, fachkompetente Unterstützung an Ihrer Seite zu haben.